Die From- und Join-Klauseln erlauben es der entsprechenden Tabelle und deren Spalten einen neuen Namen zuzuweisen. Beim Tabellennamen nutzt man das häufig, damit man in der Anweisung kürzere Namen verwenden kann. Bei den Spaltennamen braucht man diese Funktionalität hauptsächlich um Spalten einen Namen zuzuweisen, die noch keinen Benutzerdefinierten Namen haben.
Die Syntax sehr einfach: Der Datenquelle in einer From- oder Join-Klausel folgt das optionale Schlüsselwort As sowie der Name, unter dem diese Datenquelle in dieser Anweisung fortan bekannt sein soll. Die optionalen Spaltennamen folgen danach in Klammern.
FROM … [[AS] alias [(<derived column list>)]]Dabei ersetzen die neuen Namen die alten in den semantisch darauf folgenden Klauseln (on/using, where, group by, having, window, select).
SELECT b, a
FROM (VALUES (1, 'a')
) t(a, b)Wenn du diese Seite magst, magst du vielleicht auch …
… meine Newsletter bestellen, gratis Sticker erhalten, mein Buch kaufen oder an einer Schulung teilnehmen.
Anwendungsfälle
Konforme Alternativen
Die With-Klausel kann ebenfalls Spaltenname auf Basis ihrer Position zuweisen.
WITH t (a, b) AS (
VALUES (1, 'a')
)
SELECT b, a
FROM tKompatibilität
Abweichungen
Manche Systeme verzichten auf den vom Standard vorgeschriebene Namenszwang in manchen Fällen.
Manche Systeme akzeptieren es, wenn man weniger Spaltennamen angibt, als die Tabelle hat, sodass man nur den ersten Spalten einen neuen Namen zuweist. Eines der getesteten Systeme erzwingt die Eindeutigkeit der vergebenen Namen nicht.
Weiterführende Links
- Verwandte Funktionen
E051-05, “Select list items can be renamed”

